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11.01.2020

Lesezeit: etwa 3 Minuten

Türkische Unterwanderung im Bildungswesen?

Es gibt gleich zwei Anhaltspunkte, die in eine solche Richtung weisen: So hat die Türkei vor zwei Tagen angekündigt, drei Schulen eröffnen zu wollen. Ebenfalls in dieser Woche kündigte der staatsnahe türkische Verein Ditib an, künftig Imame in Deutschland ausbilden zu wollen.

Ditib gilt mit bundesweit gut 1.000 Moscheegemeinden als die größte Islam-Organisation. Vordergründig handelt es sich bei der Gründung des neuen Ausbildungszentrums in der Eifel um eine Reaktion auf die Kritik am Import türkischer Imame. Wenn allerdings der Bundesvorsitzende der Türkisch-Islamischen Union Kazim Türkmen anlässlich der Eröffnung von einer “historischen Entwicklung nicht nur für Ditib, sondern auch für Deutschland” spricht, sollten die Alarmglocken schellen.

Denn ändern wird sich wenig. Allenfalls werden die künftigen Imame die deutsche Sprache besser beherrschen. Gleichfalls werden sie Strategie und Taktik der wachsenden türkischen und islamischen Einflussnahme aus eigener Anschauung optimieren können. Erdogan (und nicht nur er) wird seine Freude daran haben!

Hinter dieser “Bildungsgesellschaft” stand die Gülen-Bewegung …

Die Kritiker von links haben das erkannt. Allerdings stört sie in erster Linie nur, dass dadurch die “Integration” der Einwanderer in den deutschen Arbeitsmarkt behindert werden könnte. Gegen “bunte Vielfalt”, besser als “Überfremdung” zu beschreiben, haben sie ja bekanntlich nichts.

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Nicht viel anders sieht es in Sachen Schulen in privater türkischer Trägerschaft aus. Von den Befürwortern wird ihre Eröffnung als “gerechter Ausgleich” zum Bestehen deutscher Schulen in der Türkei gesehen. Dabei könnte die Rolle dieser Bildungseinrichtungen nicht unterschiedlicher sein!

… erst auf dem zweiten Blick zu erahnen!

Schon die Auswahl der Standorte – Köln, Frankfurt, Berlin – also den am stärksten von türkischen Einwanderern besiedelten (und geprägten) Städten weist die Richtung, in der die Entwicklung gehen soll. Seit langem wird Türkisch als erste Fremdsprache gefordert. Und weil dem in den öffentlichen Einrichtungen nicht ausreichend nachgegeben wird, nimmt die Türkei die Sache nun selbst in die Hand.

Die von offizieller Seite bekundete Hoffnung, man könne diese Schulen über Lehrpläne und Schulaufsicht kontrollieren, ist naiv und praktisch kaum umsetzbar. Die deutschen Schulen in der Türkei hingegen müssen sich an die dort geltenden Regeln halten und wenn deshalb die Weihnachtsfeier ausfallen muss!

Imamausbildung und Gründung türkischer Schulen stellen aber nur die aktuellste Spitze eines islamischen Eisbergs dar, der beständig wächst. Schon vor Jahren hatte der türkische Prediger Fethullah Gülen in Deutschland und anderen europäischen Staaten einen strategisch operierenden Verbund von Stiftungen und Bildungseinrichtungen gegründet, der islamische Kader zur Infiltrierung der westlichen Gesellschaften heranzüchten wollte.

Auch wenn es – wie im Falle Gülens seit dem Beginn der Verfolgung 2017 – Rückschläge gibt, die Ausbreitung des Islam läuft insgesamt weiter. Der frühere französische Innenminister Gerard Collomb prophezeite unlängst, dass “innerhalb von fünf Jahren … die Situation irreversibel” werden könnte. Dem ist nichts hinzuzufügen! (sp)

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