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23.09.2013

Lesezeit: etwa 1 Minute

6,3 % zur OB-Wahl – Alles andere als eine Niederlage

1.615 Stimmen für die NPD und damit 6,3 % lautete am späten Abend des 22. September das Ergebnis zur OB-Wahl. Ein beachtliches Ergebnis, das man den Nationaldemokraten sonst nur in Pommern und der sächsischen Provinz zutraut. Die Presse wird es freilich anders sehen und eine schmetternde Niederlage konstruieren. Dabei wird die Goslarsche Zeitung mich heute vermutlich wieder einmal als einzigen Kandidaten des Wahlabends nicht anrufen und um eine Stellungnahme bitten, ebenso wie sie es nicht für nötig hielt, zur Goslarer OB-Wahl eine Podiumsdiskussion zu organisieren – wohl wissend, dass dabei nur der vermeintliche Außenseiter gewinnen kann. Für ein Ergebnis von 90 % hätte man CSU-Mann Junk sogar Respekt zollen können, wenn er sich nicht feige hinter dem Wahlzettel versteckt und sich mindestens einem öffentlichen Schlagabtausch gestellt hätte.

Hinter dem Gesamtergebnis von 6,3 % stehen herausragende Einzelergebnisse in einigen Wahlbezirken. Ergebnisse von 14,4 % im Schulzentrum Eiche, 11,8 % im Bezirk Pestalozzischule, 11,3 % in Wiedelah und 10,3 % in der Grundschule Vienenburg legen bemerkenswerte Potenziale offen, die mehr als nur ein solides Fundament für die Kommunalwahl in einem halben Jahr sind.

Das ist überaus erfreulich. Dennoch hat die NPD in Goslar und Vienenburg mit dieser Wahlbewerbung zu jedem Zeitpunkt andere Motive verfolgt, als bloße Zahlen und Prozente auf Papier. Es galt die Fahne der Nationaldemokraten in einem Kampf gegen Windmühlen hoch zu halten und zu zeigen, dass die nationale Opposition auch vor einem scheinbar übermächtigen Kartell aus Arroganz und Überheblichkeit niemals einknicken wird. Zivilcourage zeigen nicht jene, die der Mehrheit hinterherlaufen sondern jene, die sich der verordneten Einheitsmeinung entgegenstellen.

Ein Dank gilt allen Unterstützern unserer Wahlbewerbung, den Sympathisanten außerhalb unserer Partei und den uns unterstützenden Parteiverbänden. Diese Kandidatur war – auch und gerade weil die Presse das Gegenteil konstruieren wird – weder umsonst noch eine Niederlage. Sie war eine Entscheidung, die aus Mut, Verantwortung und Charakter entstand und damit aus Eigenschaften, die man auf der Seite des Amtsinhabers vergeblich sucht.

 Patrick Kallweit

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