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19.01.2015

Lesezeit: etwa 2 Minuten

PEGIDA verboten, BRAGIDA erlaubt

Je suis Charlie (Ich bin Charlie). Diesen Satz der Solidarität haben nach dem Morden in Paris nahezu alle Medien, Politiker und Normalbürger von sich gegeben. Solidarität, dass man sich islamischen Terror nicht beugt. Durch medienwirksame Verhaftungen von Islamisten hat der Staat zudem vorgegeben, den militanten Islam in Deutschland im Griff zu haben. Selbst in der VW-Stadt Wolfsburg kam es zu einer Festnahme eines Kulturbereicherers.

Gestern Abend wurde jedoch bekannt, wie wenig die Herrschenden ihren eigenen Lügen zu glauben scheinen bzw. wie sehr sie die Pariser Attentate für sich instrumentalisiert haben. In der Hauptstadt der islamkritischen Proteste, in Dresden, gehen seit Wochen Zehntausende gegen die Islamisierung des Abendlandes auf die Straße. Trotz gewalttätiger Linksextremisten, trotz allerlei Gegenwind von Gewerkschaften, Kirchen und natürlich den üblichen Phrasendreschern der multikriminellen Gesellschaft. Da man die Demonstrationen schlecht verbieten konnte ohne das Demonstrationsrecht zu offensichtlich auszuhebeln, hat man sich jetzt der „islamischen Bedrohung“ bedient, um die wöchentlichen Abendspaziergänge kurzerhand zu verbieten.

Was natürlich mehrere Fragen aufwirft:

Kann dieser Staat in seinem Multi-Kulti-Wahn uns vor islamistischen Angriffen schützen? Falls ja, hätte man die Kundgebung heute nicht verbieten müssen. Falls nicht, dann sollte jedem Bürger klar geworden sein, wie sehr diese Bundesrepublik mittlerweile heruntergekommen ist, wenn selbst das grundlegende Recht der Versammlungsfreiheit nicht mehr gewährleistet werden kann. Dürfen Terroristen künftig entscheiden wer wann wo wogegen demonstrieren darf?

Wie glaubwürdig sind die Quellen? Es soll sich um anonyme Drohungen über Twitter gehandelt haben. Bei anonymen Bedrohungen können natürlich alle Personen in Frage kommen. Wem nützt es denn wenn die Woche für Woche stärker werdenden Demonstrationen in Dresden unterbunden werden?

Und wo bleibt der Aufschrei? Wir sind doch alle Charlie. Also alle mutig genug sich islamistischen Terroristen in den Weg zu stellen und unsere Werte wie Meinungs- oder Demonstrationsfreiheit zu verteidigen! Wo bleibt die Solidarität von selbsternannten Intellektuellen, Massenmedien und freiheitsliebenden Bürgern mit PEGIDA?

In Niedersachsen scheint es hingegen nach Polizeiangaben keine Bedrohungen zu geben. Die heute geplante Erstkundgebung des örtlichen Ablegers, der BRAGIDA, der Braunschweiger gegen die Islamisierung des Abendlandes, kann wie geplant stattfinden. Heute ab 18 Uhr soll die Demonstration stattfinden. Angeblich werden bis zu 3.000 Gegendemonstranten erwartet, wohl auch ein Grund warum Islamisten „zufällig“ hier keine Drohungen ausgesprochen haben.

Die neueste Entwicklung bei den islamkritischen Demonstrationen macht leider ein Zitat des US-Gründungsvaters Benjamin Franklin (1706-1790) aktueller denn je: „Wer Freiheit zugunsten der Sicherheit opfert, hat beides nicht verdient.“

(DD)

-Polizeimeldung

Foto: Archiv / www.npd-niedersachsen.de

 

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